Am Nachmittag war es dann soweit. Wir brachen auf zu unserem letzten bereits gebuchten Event, Hobbiton!!! Heimat von Frodo und Co 🙂
Dort hatten wir die Evening Banquet Tour gebucht um zusätzlich Hobbit-Köstlichkeiten im Green Dragon zu genießen. Wir hatten uns schon während des ganzen Urlaubs auf diesen Abend gefreut.
Mit nur einer Stunde Fahrt nach Matamata waren wir überpünktlich vor Ort um uns in Ruhe vorzubereiten. Die Spannung stieg. 🙂
Nachdem der Souvenir-Shop ziemlich enttäuschend war (wie irgendwie alle Souvenir-Shops in Neuseeland) und unsere Wartezeit nicht überbrückte, füllten wir die restliche Lücke mit “Hobbit-Crunch”-Eiscreme. Dann fuhr auch schon der Bus vor, der uns ins nahe gelegene Auenland (The Alexander Farm) brachte. Auf dem Weg dort hin wurden uns die ganzen Geschichten rund um das Film-Set und dessen Entstehung erzählt. Beispielsweise sagte Alexander Jr. wohl zu Peter Jackson zu Beginn: “The Lord of what?”.
Als der Bus hielt wurden wir in zwei Gruppen gesplittet und haben eine nette Einführung bekommen. Auch hier wieder Anekdoten, beispielsweise über den 2.20 Meter großen Deutschen, der als Hobbit verkleidet an der Tour teilnahm, im Green Dragon zu viel getrunken hat und noch heute als vermisst gilt. 🙂
Dann ging es los, in der Abenddämmerung bogen wir um die Ecke und erblickten die ersten Hobbit-Löcher. Insgesamt gibt es 44, alle in unterschiedlichen Maßstäben.




Hier sind Gandalf und Frodo zu Beginn des ersten Teils mit Pferd und Wagen durchgefahren. 


Hier konnten wir den Green Dragon schon mal von Weitem sehen. Die Musik hallte schon deutlich herüber.
Dann waren wir endlich in Beutelsend, dem Zuhause von Frodo und Bilbo.


Wir machten halt auf der großen Festwiese… 
…und durften auch ein bisschen Spaß haben.
Hier wohnt Sam.
Dann war es Zeit für das Festmahl im Grünen Drachen.

Nach einem Begrüßungsdrink an der Bar wurde das Buffet eröffnet.


Beim Essen ging es relativ laut und hektisch zu, so dass unser kleiner Hobbit Zuflucht auf Mamas Schoß suchte. In dieser sicheren Umgebung konnte sie dann auch voll zuschlagen und heimste sich das Kompliment: “This is the best baby I’ve ever seen in my entire life!” ein. 🙂
Nach dem üppigen Mahl traten wir den Rückweg mit Laternen an und erlebten beleuchtete Hobbit-Löcher unter einem traumhaften Sternenhimmel. Eine überwältigende Stimmung!

Auf der Festwiese gab es noch ein Abendtänzchen der Marie ein wenig in ihrer Nachtruhe störte. Sie war nach dem Essen sehr müde und hat schon in der Trage geschlafen.
Der Bus brachte uns wieder zurück in die Realität, wo unser Camper wartete. Allerdings musste der Busfahrer nochmal umkehren, weil wir einige auf der Toilette in Hobbiton zurück gelassen haben. Schrägerweise wurde die Vermisstenmeldung dem Busfahrer erst am Parkplatz mitgeteilt?!
Da es schon sehr spät war, fuhren wir ca. fünf Minuten bis zur ersten Parkbucht und schliefen fantasie-beflügelt und zufrieden ein. 🙂
