Früh am Morgen ging es für uns los. Unsere “Cruise” startete um 8am von Manapouri. Clever wie wir sind suchten wir uns einen Freedom Campingplatz in der Nähe und waren schon um 7am am Hafen um zu Frühstücken.
Leider fehlt es uns noch an der cleveren Umsetzung unserer Pläne denn trotz des Zeitpuffers unterschätzten wir die Frühstückslaune unserer Kleinen und das Packen des Tagesrucksacks und waren mal wieder die letzten auf der Fähre. Positiv gesprochen könnte man es als Punktlandung bezeichnen. ?
Und dann ging es auch schon los, über den Lake Manapouri bis zum Bustransfer. Durch die Bootsfahrt zu den Glühwürmchen waren wir in der Hinsicht schonmal routiniert und so konnten wir am oberen Deck den Sonnenaufgang genießen während die Kurze ihren morgendlichen Schönheitsschlaf hielt.

An den Bussen angekommen bekamen wir die schwarze Plage Neuseeland mit voller Breitseite zu spüren, Sandflies wohin man auch blickte. Zum Glück schlief die Kleine immer noch tief eingemummelt in der Trage und war geschützt. Alle anderen Teilnehmer, uns eingeschlossen, fuchtelten wild umher um die Fliegen zu verjagen, nach dem Witzchen unseres Busfahrers “wenn du eine Sandfly tötest, kommen zwanzig zur Beerdigung” lies die Fuchtelei ein wenig nach. Manche Dinge muss man einfach ertragen…. spätestens nach dem kurzen Halt an der Aussichtsplattform über den Doubtful Sound war die Begeisterung der meisten so groß, dass die Sandflies niemanden mehr wirklich störten.

Nach der Busfahrt ging es dann direkt auf das Boot welches uns durch den Doubtful Sound bis an die Tasman Sea bringen sollte. Da die Kurze immer noch schlief, positionierten wir uns wieder ganz oben für eine tolle Sicht und verwuselte Frisuren ?.
Bei Bombenwetter ging es durch die atemberaubende Kulisse. Der Guide erzählte von Flora und Fauna sowie diversen Filmdrehorten und Mythen.


Ungefähr in der Mitte der Tour erreichten wir die Tasman Sea, der Wellengang war merklich angestiegen und so “stampften” wir bis vor zu einer Robbenkolonie.

Nach einigen Beobachtungsminuten war dann hier der Wendepunkt und wir fuhren wieder durch den Sound zurück. Auf dem Rückweg befuhren wir noch einen Seitenarm des Sounds bei dem es tolle Spiegelungen gab. Hier wurde auch der Motor abgestellt, alle zur Stille gebeten und einige Minuten den Vogelgesängen gelauscht. Ein tolles Erlebnis inmitten der Natur.

Zurück auf der Hauptstrecke gab es noch ein tierisches Erlebnis, wir hatten in der Hinsicht echt Glück, ein Bottlenose Dolphin Pärchen spielte einige Meter vor uns im Wasser. Jo eilte schnell herein um das Tele zu holen während die meisten interessiert ins Wasser schauten. Marie auch, aber ich glaub nicht wegen der Delphine sondern wegen dem Wasser 🙂 Babys sind nicht so Anspruchsvoll, sie genießen einfach die Natur! Das Tele war dann doch eher hinderlich, denn die Delphine schwammen direkt auf das Boot zu, tauchten darunter durch und begleiteten uns eine Weile… viel zu nah für das Tele :). Dafür hab ich Delphine noch nie so nah mit bloßem Auge gesehen, auch ohne Foto mega cool!

Toller Ausflug!!! Danke @Rauna für den Tipp 🙂


