Christchurch

Endlich in Christchurch und allein mit dem Camper… und jetzt?

Das Baby ist nörgelig von der langen Reise, der Hunger meldet sich und die Müdigkeit macht sich breit. Doch es ist Mittag und der Kühlschrank ist leer “Hallo Jetleg!”

Also Hunger stillen, mit dem Linksverkehr anfreunden und ab in den Supermarkt. Neuseeland Foodshopping ist nur was für Große… zumindest was die Verpackungsgrößen angeht. Alles im XXL Format!!! Normale Glasgrößen muss man mühevoll suchen, genauso die nicht Jahrespackung Shampoo…

Nach dem gefühlt stundenlangen Einkauf wählten wir einen Campingplatz mit Strom und Sanitäranlagen um alle Sachen erstmal zu verstauen und die “Wohnung” einzurichten. Abends fing es an zu regnen, aber eigentlich egal da das Motto lautete: Duschen und ab ins Bett.

Erster Morgen, früher Beginn! Marie´s innere Uhr verlangte ab 5 Uhr morgens nach Bespaßung… dahin mit den Anti Jetleg Plänen. Also Spielen, Familienkuscheln und das erste Frühstück.

Der Himmel grau, und es regnet immer noch. Das “schlechte” Wetter hat uns aus dem Konzept gebracht. Der Plan war hoch nach Kaikoura zum Whale Watching… aber doch nicht bei Regen! Wie wird denn das Wetter in den kommenden Tagen?? Ohne Netz ist man doch aufgeschmissen… also los in den Vodafone Shop und mobil werden, nochmal alle vergessenen Dinge aus dem Supermarkt holen und die Reise planen. Es regnet immer noch…

Vielleicht doch in den Süden da ist das Wetter besser, aber kommen wir nochmal nach Christchurch? Ist das nicht ein riesen Umweg?? Aber bei Regen kann man doch auch gut Städte besichtigen, besser als Natur, oder?? Ratlosigkeit machte sich breit…

Die Wahl fiel erstmal auf Christchurch, wenigstens eine kleine Stadttour sollten wir machen. Haben wir gemacht, aber begeistert hat sie uns nicht, vielleicht lag es an den vielen Erdbeben-Baustellen, dem Regen, der allgemeinen Verwirrung oder daran, dass wir leider unser Auto nicht mehr finden konnten ( wir haben nicht auf Straßenschilder geachtet sondern GPS Apps vertraut). Als wir wieder im Camper saßen (nach einer Stunde umherirren) haben wir Christchurch fluchtartig verlassen.

Im Nachgang ein großes Dankeschön an die i-Site in Christchurch, die haben uns wieder auf Kurs gebracht und uns einen guten Überblick über die Südinsel verschafft.

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