Auf gen Norden, genauer gesagt nach Palmerston North. Dort hat es das Patenkind meiner Mutter vor einigen Jahren hinverschlagen. Da wollten wir natürlich für einen Besuch vorbeischauen. ? 
Auf dem Weg dorthin folgten wir dem Tipp von Jana das “Pukaha Mount Bruce National Center” aufzusuchen um den scheuen Kiwi zu bestaunen. Als wir dort eintrafen wurden wir direkt zu einer Fütterung der “Kakas” geschleust. Gar nicht so leicht die schönen Vögel abzulichten…


Danach schauten wir direkt im Kiwi House vorbei. Da die Kiwis nachtaktiv sind, leben sie dort in “deutscher Zeitzone” also Tag und Nacht umgekehrt. So kann man ihnen ganz leise im Rotlicht zuschauen. Es gab dort einen weißen und einen braunen Kiwi, den weißen erkennt man im Rotlicht deutlich besser! Allerdings stand dort auch ein Hinweis, dass der weiße Kiwi ein “Brown Kiwi” ist, bei dem sich das “Weiß-Feder-Gen” der Eltern vererbt hat und das offenbar einzigartig ?


Der Park hätte uns sicher noch einige Stunden erfreuen können, doch wir hatten noch eine Stunde Fahrt vor uns und unsere Tochter mag ja kein spätes Fahren. ?
Also schnappten wir noch einen “Kiwi to go” und fuhren weiter.
Um ca. 5pm erreichten wir das Haus von Jana und ihrer Familie in Palmerston North. Nach einem Monat war das unser erster Aufenthalt in einem richtigen Wohnhaus. Marie genoss die riesige Teppich Krabbelfläche und die Gesellschaft der beiden Kinder. Spannend! Sie bekam auch noch ein Kinderbuch geschenkt, da sie sich leider an die Reise nicht erinnern wird, ist das natürlich ein tolles Geschenk für zu Hause!
Wir genossen die netten Unterhaltungen, die heiße Dusche, die frische Wäsche und das tolle Abendessen! Vielen Dank nochmal! ?
Am nächsten Morgen konnten wir den Kindern noch zum Abschied aus dem Camper winken, für sie ging es in die Schule/Kindergarten für uns in die Küche zum Frühstück. ? Noch einige Tipps über die Nordinsel abgegrast und dann sind wir auch schon wieder aufgebrochen.
