Nachdem wir das Wetterloch für den tollen Helicopterflug genutzt hatten, goss es in Strömen auf uns herab, sodass wir die Wanderung zum Franz Josef Gletscher Skipten.
Wir warteten bis der größte Schwall vorüber war und brachen auf um noch eine Teilstrecke der langen West Coast zu fahren. Der Scheibenwischer funktionierte immer noch nicht, eine Spontanheilung war jetzt auch nicht mehr zu erwarten. Bald fanden wir einen schnuckeligen Campingplatz mitten in der Pampa und blieben dort. Hier bekamen wir noch ein paar Tipps von anderen Touristen über die nächsten Ziele. Der Campingplatz war mit kleinen Sprüchen versehen, unter anderem auch zur akuten Wasserknappheit.
Am nächsten Morgen brachen wir früh auf um eine Werkstatt in Hokatika aufzusuchen, der Campingplatz Papa hat uns netterweise welche rausgesucht. Vorher wollten wir noch beim Baumwipfelpfad halt machen und Frühstücken. Dort angekommen wollten wir die Kleine in die Trage packen…. oh nein, wo ist denn eigentlich die Trage??? Und da viel es mir wie Schuppen von den Augen…??
Wir durften die Trage und den Beutel mit dem Fernglas nicht mit auf den Gletscher nehmen und mussten es dort abgeben. Nach dem Flug waren wir so aufgeputscht, dass wir schlicht weg vergessen haben unsere Sachen wieder mitzunehmen! Sofort stiegen wir ins Auto und fuhren die 2 Stunden wieder zurück!!! Wenigstens war die Strecke sehenswert und es regnete nicht mehr, trotzdem war der 4 Stunden Umweg kein großes Vergnügen. ?



Am morgendlichen Ausgangspunkt wieder angekommen benötigten wir noch ca. eine halbe Stunde bis zur Werkstatt in Hokatika, hier konnten wir eine Stunde bummeln gehen und dann unser Auto wieder abholen. Leider hatte die Werkstatt keine Ersatzteile und so wurde der Scheibenwischer eher “geflickt”. Mit den Worten “it might break again” unseres Mechanikers fuhren wir an diesem Tag noch bis Greymouth und suchten uns ein nettes Fleckchen am Steinstrand nahe zum Point Elisabeth.

Hier konnten wir auch diese seltsamen “Wood Hühner” genau beobachten und hatten einen schönen Sonnenuntergang in der bizarren Kulisse von angeschwemmten Gegenständen.


Der nächste Morgen begann früh, damit wir vor den Touristenbussen an den Pancake Rocks waren. Auf dem Weg dorthin wurden wir von der Polizei gebeten anzuhalten und zur Seite zu fahren, weil jetzt Achtung… “the House is comming”… wie bitte?? Und tatsächlich erschien vor uns ein Transporter, der ein komplettes Haus durch die Serpentinen kutschierte! Noch etwas verwirrt von dem Transport kamen wir an dem Pancake Rocks an. Leider erwischten wir nicht den richtigen Zeitpunkt der High Tide und konnten das Wasser im Blowhole nur hören und nicht sehen, naja vielleicht beim nächsten mal. 🙂


Ein Stück weiter die Küste entlang fanden wir einen tollen Platz zum Frühstücken und konnten einem Surfer zusehen, der den Regen und die stürmische See zu seinen Gunsten nutzte. Da das Wetter an diesem Tag grau und regnerisch bleiben sollte, bretterten wir weiter bis an die Küste von Tasman.
