Die Catlins

Der Weg von Tunnel Beach war nicht lang und schon waren wir in der Region “The Catlins”. Aber was genau kann man hier eigentlich machen? In unserem Reiseführer haben wir über die Cathedral Caves gelesen, die wollten wir uns anschauen, aber es gibt ja bestimmt noch viel mehr. Also ab in die I-Site und nachgefragt.

Der Sonnenuntergang am Nugget Point sollte einer der schönsten sein, da wir unserem Kind auch gerne mal wieder etwas Pause gönnen wollten entschieden wir uns schon früh dorthin zu fahren, zu entspannen, zu essen und ganz gechillt den Sonnenuntergang zu genießen. In der I-Site riet man uns um 7pm zum Leuchtturm zu gehen. Das taten wir auch, der Leuchtturm und die davor liegenden Nuggets waren wirklich sehr schön und funkelten in der untergehenden Sonne.

Wir konnten jede Menge Robben beim Spielen und Faulenzen beobachten. Leider zog sich der Sonnenuntergang ziemlich in die Länge und da wir in einer “no freedom camping area” waren mussten wir abends noch weiterfahren.

Das fand Marie gar nicht gut. Nach kurzer Zeit tobte sie wie wild, dass das weiterfahren noch nicht mal auf meinem Schoß möglich war. Da es auch schon dunkel war, hielten wir einfach direkt am Straßenrand an und übernachteten dort.

Die Cathedral Caves sind nur bei Ebbe begehbar, daher sollten wir schon um 8am dort sein. Da hieß es dann früh aufstehen, also machten wir uns um 7 Uhr auf den Weg. Da wir am Abend zuvor ja nicht soweit gekommen waren wie geplant, mussten wir wieder Strecke gutmachen. Leider gab es auf dem Weg eine Brückensperrung und wir mussten um einen gesamten See herumfahren, alles auf Schotterstraße !!! ? Somit kamen wir um 8.30am an, gerade noch rechtzeitig. Als wir ausstiegen fing es zum ersten mal wieder an zu regnen. Zeit den wasserfesten Regeneinsatz auszuprobieren! Cool ?

Am Stand hatten wir dann unsere erste Begegnung mit den Sandflies! Nicht so cool! 😉 Sind aber noch davon gekommen!

Die Höhlen waren wirklich beeindruckend. 30m hoch und innen miteinander verbunden. Zurück am Auto haben wir kurz gecheckt, ob der Regeneinsatz gehalten hat, das Kind war pulvertrocken, ausser natürlich im Gesicht, da sie einfach zu niggelig ist und immer nach oben in den Regen geschaut hat! Trotz des eher schlechten Wetters kamen jetzt noch viele Autos, diese wurden alle abgewiesen, denn die Höhlen wurden bereits von der Flut gefüllt.

Am Nugget Point haben wir den Ole kennengelernt, der uns erzählt hat, dass er gestern in der Curio Bay beim Schwimmen auf Delfine gestoßen ist. Daher steuerten wir diese Bay als nächstes an, vielleicht erblickt man ja welche.

Und tatsächlich schwammen sie fröhlich in der Bay umher.

Sehr amüsant war auch eine Gruppe Surfschüler, die sehr viel Spaß in den Wellen hatten.

In der Curio Bay gab es einen “versteinerten” Wald. Dort konnte man während der Ebbe auf 180 Mio Jahre altem Holz wandern.

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis fuhren wir weiter um in Invercargill einen Schlafplatz zu finden. Dort hatten wir genug Gelegenheit nochmal den Camper aufzuräumen, Wäsche zu waschen und uns für das Fjordland zu rüsten. Hier gönnten wir uns auch unseren ersten Fastfoodversuch! Eine Pizza, genauer gesagt eine Hell Pizza… und diese war wie alles hier (die tun sogar zusätzlich Butter auf Muffins!??) sehr fettig und massiv, hat uns aber 3 Tage ernährt 🙂

 

 

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