Auf zu den Pinguinen!!!
Am nächsten Morgen frühstückten wir in aller Ruhe und brachen auf nach Oamaru, hier hatten wir telefonisch eine “Evening Tour” in der Blue Penguin Colony gebucht. Nachdem die Pinguine im Antarctica Center eher Zoo Charakter hatten wollte ich unbedingt die putzige kleinste Pinguinrasse in “Freier Wildbahn” erleben.

Bereits Mittags waren wir am Hafen und auf dem gewählten Campingplatz. Hier schienen es sich die Deutschen bequem zu machen. Mit uns waren 4 Elternzeitreisepärchen vertreten, alle aus Deutschland. Bis abends hatten wir genug Zeit endlich mal den “Haushalt” zu machen. Einen kleinen Pinguin haben wir schon gesehen, da er sich unter den Küchendielen eingenistet hat und quasi schon zum Inventar des Campingplatzes gehörte.
Und dann ging es los…

Die Herausforderung war, dass Marie mitmacht, da die Pinguine sehr schreckhaft und vorsichtig sind und die Veranstaltung komplett ruhig ablaufen soll. Unser Kind hat uns nicht im Stich gelassen, noch während der Einführung ist sie selig in der Trage eingeschlafen und ist erst irgendwann Nachts im Camper wieder aufgewacht zum Mitternachtssnack.
Da Fotografieren nicht erlabt war, machte sich hier unser noch kurz zuvor erworbenes Fernglas bezahlt. Wir warteten in einer Art Empfangsarena auf die Pinguine, die von der Jagd heimkamen. Man konnte sie schon im Wasser ankommen sehen. Und dann watschelten einzelne oder kleine Gruppen den Strand hoch in die Anlage. Das war wirklich ein mega tolles Erlebnis, da es doch irgendwie natürlich war. Fast 100 Pinguine konnten wir beobachten, wie Sie ankamen sich gegenseitig begrüßten und ausgelassen schnatterten. Auf der Homepage sind einige Bilder um sich das vorzustellen. http://www.penguins.co.nz
Auf dem Rückweg zum Campingplatz wartete dann noch eine Überraschung. Einige Pinguine wollten wohl nicht in der Colony übernachten sondern liefen draußen über die Strassen und hockten in Büschen. Da hatten wir nochmal eine zweite Beobachtungsrunde. Nach so einem Abend geht man zufrieden ins Bettchen.

